Watch this! #057 – Unz Unz Unz

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Filme

  • Michael

    Black Swan hat mich stark an Darren Aronofskys ersten Featurefilm, Pi, erinnert (Atmosphäre, Sound, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Streben eines fragilen Charakters nach Erkenntnis / neuen Fähigkeiten, psychischer Zusammenbruch). Handwerklich ist es meiner Meinung nach ein sehr gut gemachter Film, sinnvoll eingesetzte Spezialeffekte und gut gewählte Bilder, die die Metamorphose – den Weg in den Wahnsinn – von Nina Sayers beschreiben. Mitgerissen oder begeistert hat mich der Film aber trotzdem nicht. Ich weiß nicht ob ich es nur an der düsteren und depressiven Natur des Films festmachen kann.
    Der Konkurrenzkampf zwischen Nina und Lily wird arg klischeehaft dargestellt und die Sexszene mit Natalie Portman und Mila Kunis erscheint mir fast als eine Art Entschädigung für männliche Kinobesucher , die von ihrer besseren Hälfte ins Kino geschleppt wurden.
    Den Vergleich mit Footballfilmen fand ich sehr passend. Ein guter Film sollte auch ein Thema, an dem man eigentlich wenig Interesse hat, fesselnd darstellen. Nach Black Swan ist meine Abneigung für’s Ballett und Ballettfilme eher gewachsen.
    Gefragt ob ich den Film weiterempfehlen kann, müsste ich ehrlich gesagt mit nein antworten, da sich aus meiner Sicht die emotionale Tortour nicht lohnt.

  • T1mberwoulf

    Hallo,

    so den aktuellen Cast durchgehört und für gut befunden 🙂

    Wie schon im Chat erwähnt habe ich mir auch Black Swan angeguckt und bin geteilter Meinung. Von daher folgt jetzt meine kurze Review dazu:

    Zum einen war die Darstellung von Natalie Portman wirklich beeindruckend und die Oscar Nominierung als Beste Haupdarstellerin kann ich jetzt auch vollkommen nachvollziehen.
    Ich musste auch jedesmal zusammenzucken wenn mal ein Sprung nicht geklappt hat, oder wenn in schöner Nahaufnahme gezeigt wurde wie sich die Knochen verbiegen. Das war auf jeden fall ne starke Leistung.

    Als weiteren Positiven Aspekt würde ich die Kameraführung erwähnen. Ich bin eigentlich kein wirklicher Freund der “Shaky Cam”, aber wenn sie gut eingesetzt wird, dann passt es auch. Und Darren Aronofsky bzw. sein Kamermann hat dieses Wunder vollbracht. Bei den Tanzszenen kam man sich wirklich vor, als wäre man auf der Bühne und würde ne runde mittanzen.

    Was man natürlich auch dem Film zugutehalten muss, ist der grandiose Soundtrack. Also ich bin jetzt nicht gerade der große Theater / Ballet Fan, aber die verschiedenen Lieder aus dem Stück Schwanensee sind wirklich genial. Und die ein oder andere Melodie kam einem auch bekannt vor (bin also doch kein so großer Kunstbanause).

    So nun aber zur Kritik:

    Sagen wir mal so, die Story ist jetzt nichts überraschendes und hätte

    ***********Achtung Spoiler*************

    der Regisseur des Balletensembles, nicht schon innerhalb der ersten 10 Minuten des Films die Story von Schwanensee verraten, ich glaube dann hätte es für mich ein wenig länger gedauert bis ich den Kniff an der Story herausgefunden hätte.
    So war aber zumindest für mich schon relativ schnell klar in welcher Richtung sich der Film entwickeln würden.

    **********Spoiler Ende****************

    Die “gewisse Szene” zwischen Natalie Portman und Mila Kunis werte ich jetzt auch mal als Entschuldigung ans Männliche Publikum, falls sie von ihren Frauen / Freundin da hineingezwungen wurden. (Ich bin aber natürlich als Filmfreund freiwillig in den Film gegangen 😀 )
    Also weshalb darüber soviel aufhebens gemacht wird kann ich bei weitem nicht nachvollziehen.

    Ich muss auch zugeben das ich, tja sagen wir mal bis ca. zur Hälfte des Films ziemlich enttäuscht war. Der Film kam nur sehr langsam in fahrt und ich fing tatsächlich ein wenig an die Internationalen Filmkritiker zu zweifeln, warum dieser Film so gelobt wird.

    Aber dann BÄM !!!

    Ich sage mal so ca. 20 Minuten vor der offiziellen Vorführung von Schwanensee hat mich der Film dann doch gepackt und ich finde ab da macht der Film wieder ne menge gut, für den etwas schläfrigen einstieg.

    Und das Ende ansich, sowie die Inszenierung vom Wandel von Natalie Portman wurden hier super inszeniert und es hat richtig spaß gemacht sich diesem Film ab hier einfach nur hinzugeben.

    Fazit:

    Tja was soll ich sagen. Ein typischer Aronofsky. The Wrestler von ihm fand ich Ok, “The Fountain” von ihm hingegen fand ich grandios.

    Und Black Swan würde ich genau dazwischen einordnen. Es hat spaß gemacht sich den Film anzuschaun, auch die beiden Oscarnominierungen kann ich nachvollziehen (Bester Film + Haupdarstellerin), aber den Preis für den Besten Film hat Black Swan wie ich finde nicht verdient.

    Trotz allem, wer ein bisschen auf diese Mind-Fuck Filme abfährt und sich von dem Thema Ballet nicht abschrecken lässt kann sich auf einen tollen Film stürzen. Alle anderen werden wohl derbe enttäuscht sein.

    Ich vergebe 8/10 Punkte.

    So, was haben wir noch. Ach ja, Heavy Rain soll verfilmt werden. Finde ich gut, nur sollten sie hier auch Leute an den Film lassen, die nicht nur das Script sondern auch das Spiel ansich kennen, ansonsten wird es wie bei so vielen Spieleverfimungen ein großer reinfall.

    Nett fand ich auch das ihr ein wenig von unserer Chat Plauderei erzählt habt. Da kann ich Manu auch nur zustimmen, Henning muss Home Improvement gucken 🙂

    Zusammen mit Scott Pilgrim vs. The World stehen dann also schon zwei große vorhaben auf Hennings Agenda 🙂

    In diesem Sinne bis zum nächsten Podcast,

    gruß,
    T1mberwoulf

  • Ich fand “DEVIL” ziemlich cool, aber wenn ihr keine Horror / Mystery / Thriller mögt, dann sei euch der Verriss gestattet. http://www.kinocast.net/2011/01/04/kinocast-190-devil-little-fockers/

  • bei black swan kann ich euch nur zustimmen (mit ausnahme von henning (; ).
    das stöhnen und atmen ist mir zwar nicht aufgefallen aber meine filmmitgänger haben sich auch darüber beschwert.
    die musik fand ich ganz angenehm auch wenn es nicht mein geschmack ist. also was heißt angenehm,sehr passend und überhaupt nicht störrend.

    eigentlich kann ich da nur mila kunis im film zitieren:

    “Ballett ist nun mal nichts für jeden.”

    ***********Achtung Spoiler*************

    also ehrlich gesagt hat sich mir die frage
    ob sie nun stirbt oder nicht überhaupt nicht gestellt.
    ich habe den film gar nicht mit ‘offenem ende’ aufgefasst,sondern viel mehr in sich abgeschlossen.

    auch die sache mit der nagelfeile war für mich gar nicht offen,sondern eindeutig. sie hatte die nagelfeile in der blutigen hand.
    ende. (:

    die verwandlung fand ich wirklich großartig!
    da kann ich eure kritik nicht verstehen. als sie sich als schwarzer schwan verbeugt,ich glaube das war mein lieblingsbild im ganzen film. wunderschön einfach.
    auch die schwanenfüße fand ich nicht weiter schlimm. okay,vielleicht ein klein wenig zu offensichtlich,wenn ich darüber nachdenke. aber ihr müsst zugeben,der effekt mit der kurz auftretenden ‘schwanenhaut’ war doch grandios!

    ***********Spoiler ENDE*************

  • schaute mir heut morgen Black Swan an. Bin leider enttäuscht gewesen. Die Bilder waren klasse, eklig, schön etc. Haut abziehen is ja sowieso das ekligste überhaupt, brrrrr.
    Die Tanzszenen fand ich toll, ich ♥ Ballett, da kam ich richtig ins schwärmen. Aber abgesehen davon war der Film langatmig. Die Verwandlung von Nina wurde mir viel zu wenig dargestellt, und die gezeigten Ausbrüche aus der Normalität waren sehr klischeehaft. Drogen, Sex, blaaaa.
    Die einzelnen Szenen für sich betrachtet find ich schon gut, aber irgendwie fehlte mir die Stimmigkeit im Ganzen, ach ich weiß nicht. Is wahrscheinlich einfach so ein Ding..
    Requiem for a Dream fand ich da wesentlich fesselnder. Aber Black Swan gefällt mir besser als The Wrestler. Blörp.
    Rambling comment is rambling.

  • Romulus

    Mh also tendenziell finde ich Black Swan wahrscheinlich nicht so interessant, alleine schon, weil ich mit Ballett NICHTS aber auch GAR NICHTS anfangen kann 🙂 Aber Natalie Portman und der Hype treiben mich merklich dazu, ihn mir trotzdem anzusehen.

    Einen Heavy Rain Film brauche ich absolut nicht. Der Witz des Spiels ist doch gerade, dass es wie ein interaktiver Film wirkt. Warum dann wieder einen Film aus dem Spiel machen? Welches der 22 Enden soll man denn nehmen? Oder hat der Film am Ende eine ganz andere Story? Dann wäre es ja wieder nur irgendein Thriller mit einem bekannten Namen, der Gamer ins Kino lockt, die dann enttäuscht werden. Dann kann auch Uwe Boll Regie führen…

    Ansonsten war das ein gewohnt guter Podcast. Könnt ihr vielleicht eine neue Rubrik eröffnen, in der ihr einfach die Enden von Filmen spoilt, ohne vorzuwarnen? Das wäre echt cool und würde sicher so Manchem gefallen.

  • Oi, Requiem for a dream ist ja auch vom Aronofsky. Ich glaub ich mag den. 🙂 Achja, aber The Wrestler ist gegen die beiden hier ja nen blöder Mist. Langweilig und belanglos, und das obwohl der auch nicht soo schlecht war.

    Aber stimmt, die beiden (Black Swan und Requiem for a dream) kann man vom Gefühl her gut vergleiche find ich. Bei beiden kommt man nicht zur Ruhe und ist ständig zwischen Hoffnung, Ekel und Resignation gefangen. Trotzdem fand ich Requiem for a dream nen Tick weniger toll. Könnte daran liegen, dass mir das vom Thema her etwas zu hart ist. Das ist wie Menschen schreddern. Wenn dir sowas “passiert” wie der Jennifer Connelly da, dann bist ja für dein restliches Leben nen Wrack. Das hat mich wohl so sehr mitgenommen, dass sich das negativ auf den Film ausgewirkt hat. So ähnlich wirds wohl auch Henning mit der anstrengenden Vertonung und dem Hautabziehen bei Black Swan gegangen sein…!?

  • Meine Theorie ist ja mittlerweile eher, dass Henning als Kind auch von besessenen Eltern zu einer Ballett-Karriere gedrängt wurde.

  • Hanning? Fotooooos!? 🙂

 
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